


















Naja, Urlaub muss ja auch mal sein als AuPair. Ich weiß, manche von euch denken: „Die Doro, ist ein ganzen Jahr in Paris! Das ist doch Urlaub!!“ Aber nein, so richtig Urlaub, mit Strand, Sonne, Palmen, Tagesausflügen, mal was anderes, andere Städte, andere Orte, andere Menschen, neue, ganz andere Eindrücke von Frankreich sammeln... Denn ihr müsst wissen: Paris ist nicht Frankreich! Und so entstand der Plan, mal an die Côte d’Azur zu fahren. Los gings sehr spontan, früher als geplant am Sonntag Mittag. Denn Dank des Streiks der Französische Bahn wurden wir sozusagen dazu gezwungen, unseren Urlaub einen Tag früher anzutreten. Auch nicht schlecht! Und ab nach Nizza mit dem TGV. Dort angekommen wurde erstmal in der Jugendherberge eingecheckt, wo das Abenteuer weiterging, gebucht hatten wir zwei Betten in einem Viererzimmer, also war es die ganze Woche über immer wieder spannend, wer in unserem Zimmer sein würde, wenn wir am Abend „nach Hause“ kommen! Jedenfalls ging es los mit einer Dänin und einer Tschechin :-) ! Der Montag wurde genutzt, um die Hafenstadt ein bisschen besser kennenzulernen, die wunderschöne Altstadt, die einen italienischen Einfluss im Baustil hat, die Place Garibaldi und die Place Masséna, beide einheitlich gestaltete Platzanlagen, die den Übergang zur Neustadt bilden, diese charakterisiert durch zahlreiche Luxushotels (das berühmteste ist das Luxushotel Negresco, direkt an der Strandpromenade), Appartementhäuser und Villen die Belle Epoque. Der Dienstag wurde in Monaco, also in Monte-Carlo und Monaco-Ville verbracht. Monte-Carlo an sich ist ziemlich häßlich, doch die Luxusjachten, die Ferrari und Porsche, die überall rumfahren, die reiche Bevölkerung, das Casino, die Vorbereitungen für den Grand Prix von Monaco machen es sehr interessant. Monaco-Ville ist schon etwas schöner und auch grüner. Achja, diesmal erwarteten uns zwei Britinnen in unserem Zimmer! Am Mittwoch gings dann ab nach Cannes, die französische Film-Stadt. Cannes ist im Vergleich zu Monaco sehr, sehr schön. Mit den vielen, kleinen Gassen, dem Strand, dem Hafen u.s.w.! Aber auch hier ist der Luxus in seinen schönsten Formen überall zu sehen. In Cannes war ich sogar schwimmen im Meer: Kaaaalt! Der Donnerstag wurde dann mit unseren beiden neuen Mitbewohnerinnen, zwei Koreanerinnen, in Saint-Jean-Cap-Ferrat verbracht. Leider etwas zu kühl, dafür aber große Wellen, viel Natur und ein laaaanger Spaziergang auf der Halbinsel. Sowas hat mir einfach unglaublich gefehlt nach acht Monaten in einer Großstadt!! Aus dem Freitag wurde ein typischer „Gammeltag“, was im Urlaub ja auch mal ganz gut tut! Erst shoppen, dann einen frischgepressten, tropischen Ananas-Grapefruit-Mango-Saft genießen, dann ab ins Kino und abends noch in „Wayne‘s Bar“, wo es Live-Musik gab! Und zu Hause erwarteten uns Amerikanerinnen, etwas unfreundlich, ohne sich vorzustellen!! Am Samstag ging es mit dem TGV nach Saint-Raphael, dort hatten wir einen kurzen Aufenthalt, bevor es mit dem Bus weiter zum schönen und reichen Saint-Tropez ging, wo hauptsächlich die Citadelle und der Hafen (meine Güte, wie kommt man dazu, so viel Geld zu haben??!!!) besichtigt wurden! Sonntags wurden die Sachen gepackt und ab ging es mit dem Bus nach Brignoles, wo wir von Lisas Gastoma abgeholt wurden und nach Châteauvert fuhren, nur um es mal so zu erwähnen: An dem Grundstück von BRAD PITT vorbei!!! Dort blieb ich dann zwei Nächte, bevor es noch einen Tag lang nach Aix-en-Provence ging und daaaaaann, wieder nach Hause nach Paris!!! Reicher an Eindrücken von Frankreich, den Menschen in der Provence, dem Leben im Süden dieses Landes und auch reicher an Hautbräune!!!
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