Montag, 21. September 2009

Journées Européennes du Patrimoine- Le Moulin Rouge
















Sonntag morgen 5 Uhr... Dorothees Wecker klingelt! Ziemlich ungewöhnlich, aber verständlich, wenn man die EINMALIGE Chance hat das „Moulin Rouge“ kostenlos von Innen zu sehen! Das „Moulin Rouge“ ist für Touristen nicht zugänglich, hatte die letzten „Journées Européennes du Patrimoine“ nicht geöffnet und wird auch die nächsten „Journées Européennes du Patrimoine“ nicht geöffnet haben... Deswegen rede ich auch von einer EINMALIGEN Chance! Dieses Jahr, am 6. Oktober hat das „Moulin Rouge“ seinen 120. Geburtstag und ist deswegen mit von der Partie, allerdings weiß das auch der Rest von Paris und aus Erfahrungsberichten der Au-Pairs die am Tag zuvor ohne Erfolg dort waren, dachten sich Antonia, Lisa und ich, dass man wohl etwas früher als 9 Uhr da sein müsse, um das „Moulin Rouge“ von innen zu sehen! So waren wir also um 6 Uhr 30 im Rotlichtviertel von Paris vor dem „Moulin Rouge“, vor uns noch 17 andere und um 7 Uhr hinter uns noch 50 andere, um 8 Uhr hinter uns noch unzählig viele andere Menschen und bis um 9 Uhr war die Schlange an die 650 m lang und die Leute standen zu viert nebeneinander... Man kann sich ja ausrechnen, wie groß der Andrang war! Aber man muss sagen: Es hat sich gelohnt so früh aufzustehen!!! Neben einem netten Baguette- Nutella- Früstück auf der Straße, einer angenehmen älteren Dame, die behauptete unsere Großmutter zu sein, um die betrunkenen Nachteulen fern zu halten und 1000 Fotos, war das „Moulin Rouge“ an sich sehr sehenswert! DieRaumgestaltung (total glamourös und dennoch liebevoll), die Dekoration (auf jedem Tisch eine kleine, rote Lampe), die Kostüme (ein einzelnes Kostüm kann bis zu 15000 € kosten) und der sympathische Guide (ich geb zu ich habe nicht immer ganz zugehört und nicht immer alles verstanden) waren es wert um 5 Uhr aufzustehen und 2 ½ Stunden zu warten! Vielleicht investiere ich auch irgendwann nochmal die 100 € und schau mir eine Show an ;-)

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